OrbiterManual/de/v060929/The Launchpad

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Wenn Sie die Orbiter.exe starten, öffnet sich das Orbiter Launchpad Startfenster. Das Launchpad ist Ihr Tor zu Orbiter. Von hier aus können Sie:

orbiter2010 launchpad.PNG

Ein Klick auf einen der Auswahlknöpfe am linken Rand des Startfensters öffnet die dazugehörige Konfigurationsseite.

Wichtig: Wenn Sie Orbiter das erste Mal starten, vergewissern Sie sich, dass alle Simulationsparameter (speziell die der Videooptionen) korrekt eingestellt sind.

Wenn Sie bereit sind, wählen Sie ein Szenario aud und drücken anschliessend den "Launch Orbiter" Knopf um die Simulation zu starten.

Contents

[edit] Scenario

Alte Version: Orbiter 2006

Der Knopf Scenario erlaubt es die verfügbaren Simulationsstartszenarios zu durchsuchen und zu managen. Ein "Szenario" definiert den Startzustand der gestarteten Simulationssitzung (Datum, Raumfahrzeugpositionen, Geschwindigkeiten und viele weitere Parameter). Die Szenarioliste enthält sämtliche Szenarien (inklusive deren, die Sie selber erstellt haben) in einer hierarchischen Ordnerstruktur. Doppelklicken Sie einen Ordner um sein Inhalt anzeigen zu lassen. Doppelklicken Sie danach ein Szenario (erkenntlich am roten "Delta-Glider" Symbol) um es zu starten.

Wenn Sie ein Szenario oder einen Ordner auswählen, erscheint rechts eine kurze Beschreibung. Einige Szenarien enthalten sogar eine detailiertere Beschreibung, welche durch einen Klick auf den Knopf Info angesehen werden kann.

Im Folgenden gibt es einige spezielle Szenarios und Ordner:

[edit] Simulation pausiert starten

Aktivieren Sie die "Start paused"-Box, wenn Sie wollen, dass die Simulation pausiert startet. Sie können dann weiter machen, wenn Sie CtrlP drücken.

[edit] Eigenes Szenario speichern

Nachdem Sie eine Simulationssitzung verlassen haben, können Sie den "Save current"-Knopf anklicken, um den letzten Stand der Simulation als neue Szenario-Datei zu speichern. Um eigene Szenarien zu erstellen, lesen Sie das Szenario Editor Handbuch (ScenarioEditor.pdf).

[edit] Schnellspeicherungen löschen

Klicken Sie "Clear Quicksaves" an, um alle Szenarios im "Quicksave" Ordner zu löschen.

[edit] Parameter

Alte Version: Orbiter 2006

Der Dialog "Parameters" enthält diverse Optionen um das verhalten Simulation anzupassen; Realitätsgrad und Schwierigkeit, Hintergrund Sterndarstellung, Instrumentenanzeige Einstellungen und Fokusmodus für Dialog-Fenster.

[edit] Realism

OrbiterManual Images-003.png Einige der realistischeren Raumfahrzeuge, wie das Space Shuttle, funktionieren NICHT korrekt, wenn "Limited fuel" nicht aktiviert ist, da diese auf die Reduzierung ihrer Masse durch den Treibstoffverbrauch während des Starts angewiesen sind.

[edit] Window focus mode

[edit] Stars

Diese Parameter beeinfluss die Anzahl und Helligkeit der Hintergrundsterne. Orbiter benutzt den Hipparcos Sternenkatalog mit mehr als 105 Einträgen.

Die "apparent magnitude" (Scheinbare Helligkeit) ist ein logarithmischer Massstab, welcher die Helligkeit eines Sterns von der Erde aus gesehen beschreibt. Der hellste Stern (mit ausnahme unserer Sonne) ist Sirius, und hat eine scheinbare Helligkeit von mv = -1.5. Die schwächsten, noch mit blossem Auge sichtbaren Sterne haben eine scheinbare Helligkeit von etwa mv = 6.

Wird eine höhere Magnitude für die Einstellung "max. brightness" (maximal Helligkeit) verwendet, werden die Sterne heller dargestellt. Wird eine höhere Magnitude für die Einstellung "min. brightness" (mindest Helligkeit) verwendet, erhöht sich die Anzahl schwacher Sterne welche dargestellt werden. Wird die minimale Helligkeit generell erhöht, werden die schwachen Sterne heller dargestellt.

Bei der Verwendung eines logarithmischen "mapping" wirkt der Kontrast zwischen hellen und schwachen Sternen realistischer.

[edit] Instruments

[edit] Visual effects

Alte Version: Orbiter 2006

Der Bereich "Visual effects" bietet Optionen zur Einstellung der Darstellungsparameter und Grafik Details. Diese Einstellungen verbessern die optische Erscheinung von Orbiter, können aber auch negative Effekte auf die Systemleistung haben. Ebenfalls steigt der Bedarf an Grafik- und Hauptspeicher, weshalb diese Optionen auf schwächeren Systemen mit bedacht eingesetzt werden sollen. Als ersten Schritt zur Diagnose von Problemen mit Orbiter, sollten als aller ersters sämtliche visuellen Effekte ausgeschaltet werden.

Bedenken Sie, dass einige erweiterte Darstellungsoptionen im Bereich #Extra unter "Visualisation parameters" zu finden sind. Einschliesslich Mipmap- und Anisotropischer-Filter, wie auch die neue "load-on-demand" Funktion für planetare Texturen.

[edit] Planetary effects

man cloudlayers1.png man cloudlayers2.png

Wolkendecke deaktiviert (links) und aktiviert (rechts).

man cloudshaddows1.png man cloudshaddows.png

Wolkenschatten deaktiviert (links) und aktiviert (rechts).

man horizonhaze1.png man horizonhaze2.png

Horizontdunst deaktiviert (links) und aktiviert (rechts).

man distfog1.png man distfog2.png

Distanznebel deaktiviert (links) und aktiviert (rechts).

man specref1.png man specref2.png

Wasserspiegelung deaktiviert (links) und aktiviert (rechts).

man specripp1.png man specripp2.png

Wellenspiegelung deaktiviert (links) und aktiviert (rechts).

man nightlgt1.png man nightlgt2.png

Stadtlichter deaktiviert (links) und aktiviert (rechts).

OrbiterManual Images-003.png Wenn Sie viele hochauflösende Texturen verwenden, ist es wichtig, dass die Funktion "load-on-demand" aktiviert ist. Dies verhindert extreme Lade- und Schliesszeiten. Diese Funktion kann im Bereich #Extra im Orbiter Startfenster unter folgendem Punkt aktiviert werden:

Visualisation parameters -> Planet rendering options -> Load on demand

man lvl10.png man lvl14.png

Florida Szenerie mit Auflösung Level 10 (links) und 14 (right).

[edit] General effects

[edit] Modules

Alte Version: Orbiter 2006

Der Bereiche Modules erlaubt das aktivieren und deaktivieren verschiedener Plug-In Module für Orbiter welche die Funktionalität der Kernsimulation erweitern. Plug-Ins können neue Instrumente, dialoge, Schnittstellen zu externen Programm, uvm. enthalten. Versichern Sie sich, dass Sie nur die Module aktivieren, welche Sie auch gedenken zu benutzen, da Module Rechenleistung beanspruchen auch wenn sie im Hintergrund laufen, und damit die Leistung der Simulation beeinträchtigen können.

Um ein Modul zu aktivieren, wählen Sie es in der Liste "inactive modules" aus und klicken Sie auf "Activate selected" (oder machen Sie einfach einen Doppelklick). Damit wird es von der Inaktiv-Liste auf die Aktiv-Liste verschoben. Gleich können Module auch wieder deaktiviert werden.

Die Module welche mit dem Orbiter Basispacket geliefert werden, sind Demos vom SDK Packet, und sind mit vollständigem Source-Code verfügbar. Eine breite Auswahl diverser anderer Module können von verschiedenen Add-On Seiten für Orbiter heruntergeladen werden.

Einige der Standard-Module in Orbiter:

ScnEditor: Ein vielseitiger Szenario Editor, welcher es erlaubt in der laufenden Simulation Raumfahrzeuge hinzuzufügen, zu editieren und zu entfernen. Siehe Kaptiel 20.1 für mehr Details.

ExtMFD: Dieses Modul erlaubt die Verwendung weiterer MFDs in externen Fenstern. Nützlich, wenn Sie mehr Informationen benötigen, als die eingebauten MFD's des Raumfahrzeugs bieten, oder Sie Flugdaten in der externen Kameraansicht verfolgen möchten.

CustomMFD: Dieses Modul aktiviert das zusätzliche "Ascent"-MFD, welche via ShiftF1 - ShiftP ausgewählt werden kann.

Rcontrol: Fernsteuerung für Raumfahrzeuge. Dieses Modul erlaubt, Raumfahrzeuge zu steuern, selbst wenn Sie ein anderes Raumfahrzeug steuern. Wenn dieses Modul aktiv ist, kann die Fernsteuerung unter der "Custom Functions" Liste (CtrlF4) ausgewählt werden.

FlightData: Echtzeit Datentelemetrie der Flugdaten im Atmosphärenflug. Wenn dieses Modul aktiv ist, kann das Flugdatenfenster unter der "Custom Functions" Liste (CtrlF4) ausgewählt werden.

Framerate: Eine Anzeige der Bilder-pro-Sekunde (Framerate / FPS) der Grafikausgabe der Simulation. Wenn dieses Modul aktiv ist, kann das Bildfrequenzfenster unter der "Custom Functions" Liste (CtrlF4) ausgewählt werden.

LuaConsole: Bietet ein Konsolenfenster für das interaktive Verarbeiten of Script-Befehlen über die "Custom Functions" Liste (CtrlF4).

LuaMFD: Fügt einen neuen MFD Modus, zur Script Eingabe über ein Konsolen-MFD, hinzu.

[edit] Video

Alte Version: Orbiter 2006

Der Bereich Video bietet Optionen zur Auswahl der Grafikkarte, Wechsel zwischen Vollbild- oder Fenster-Modus, und Festlegen der Auflösung, Fenstergrösse und Farbtiefe.

3D Device: Listet alle verfügbare Hardware und Software Geräte für die 3D-Anzeige auf. Wählen Sie nach Möglichkeit ein Hardware Gerät mit der "transform and lighting" Fähigkeit aus, wie z.B. Direct3D T&L HAL oder ähnlich (Auf einigen Systemen wird das Hardware Gerät mit dem Namen der Grafikkarte angezeigt). Software Geräte wie die RGB Emulation bieten schlechte Leistung. Beachten Sie, dass einige Hardware Geräte keinen Fenstermodus unterstützen!

Always enumerate devices: Aktivieren Sie diese Option wenn Orbiter kein 3D-Gerät oder Anzeigemodus anzeigt. Diese Option forciert einen Hardware-Scan wenn Orbiter gestartet wird und übergeht die gespeicherten Einstellungen in der device.dat.

OrbiterManual Images-003.png Vergewissern Sie sich, dass diese Funktion aktiviert ist, wenn Sie Ihre Hardware oder die Video-Treiber ändern, damit Orbiter diese mitbekommt.

Try stencil buffer: Aktiviert den Stencilbuffer, vorausgesetzt die Grafikkarte unterstützt dies. Stencilbuffer kann diverse visuellen Effekte verbessern (z.B. Unterstützung für Alpha-Blending Schatten), kann aber einen Einfluss auf die Bildwiederholfrequenz haben. Wenn die ausgewählte Grafikkarte diese Funktion nicht unterstüzt, wird diese Option einfach ignoriert.

Full Screen: Wählen Sie diesen Punkt aus, wenn Sie Orbiter im Vollbildschirm ausführen wollen. Hier können Sie die Auflösung und Farbtiefe aus der Liste wählen. Nur Modis welche von der ausgewählten Hardware unterstützt werden, werden hier auch angezeigt. Höhere Auflösung und Farbtiefe verbessern die optische Darstellung auf Kosten der Leistung.

Zusätzlich können Sie den Punkt "Disable vertical sync" aktivieren. Dies erlaubt Orbiter das Bild zu aktualisieren ohne auf das Synchronisationssignal des Bildschirms zu warten. Dies kann die Bildwiedergabe verbessern, aber auch zu sichtbaren Artefakten (Tearing).

Auf einigen Systemen kann das Wechselb des "Hardware Frame Buffers" den Bildschirm vereinzelt weiss aufblitzen lassen. Aktivieren Sie "Disable hardware pageflip" um dieses Problem zu lösen. Dies zu deaktivieren, deaktiviert auch automatisch "Vertical sync".

Window: Wählen Sie diese Option, wenn Sie Orbiter in einem Fenster ausführen wollen. Sie können die Grösse des Fensters hier festlegen. Die Auswahl einer der vorgegebenen "fixed aspect ratio" (4:3 normal, 16:10 widecreen oder 16:9 widescreen) passt automatisch die Höhe oder Breite um das Bildformat beizubehalten. Sehr grosse Fenstergrössen können die Leistung der Simulation reduzieren. Beachten Sie, dass einige ältere Grafikkarten keine 3D Anwendung im Fenstermodus unterstützen.

[edit] Joystick

Alte Version: Orbiter 2006

Der Bereich Joystick erlaubt die Auswahl und Konfiguration Ihres Joysticks oder eines anderen Eingabegerätes, wenn angeschlossen.

"Joystick device": Zeigt alle angeschlossenen Joysticks.

"Main engine control": Definiert, welche Joystick Achse die Haupttriebwerke kontrolliert. Versuchen Sie verschiedene Optionen aus, wenn der Gashebel

an Ihrem Joystick in Orbiter nicht funktioniert.

"Ignore throttle setting on launch:" Wenn aktiviert wird die Position des Gashebels beim Start eines Szenarios ignoriert, bis der Benutzer ihn bewegt.

Anders wird die Position direkt übernommen.

"Deadzone": Benutzen Sie diese Einstellung, um festzulegen wann der Joystick reagiert, wenn er aus seiner Neutralstellung herausbewegt wird. Kleiner

Werte lassen ihn früher reagieren. Vergrössern Sie den Wert, wenn die Lageregelungstriebwerke nicht komplet ausschalten sollten, wenn sich der Joystick in

der Neutralstellung befindet.

"Throttle saturation": Definiert die Toleranzzone am Minimum und am Maximum des Gashebelbereiches bei welchem der Joystick null resp. maximale

Auslenkung angibt. Reduzieren Sie diesen Wert, falls die Haupttriebwerke beim unteren Anschlag des Gashebels nicht komplett ausschalten (Betrifft nur

Josticks mit Gashebel).

Wenn eine Kalibrierung nötig ist, verwenden Sie bitte die Funktion in der Windows Systemsteuerung.

[edit] Extra

Der Bereich Extra enthält eine Liste erweiterter Funktionen, spezialisierten Einstellungen und Konfigurationsparameter, einschliesslich Details zu Orbiters "dynamic state propagation" (Dynamische Positionsberechnung), Raumfahrzeugkonfigurationen und Debugging-Optionen. Add-On Plug-Ins können ihre eigenen Konfigurationseinträge zu der Liste hinzufügen, wenn aktiviert.

Für unerfahrene Benutzer ist es anfänglich sicherer, diese Einstellungen unverändert bei ihren Standardwerten zu lassen. Fortgeschrittene Benutzer können hier ihren Simulator genauer einstellen.

Wählen Sie einen Punkt aus, um eine kurze Beschreibung seiner Funktion auf der rechten Seite angezeigt zu bekommen. Ein Doppelklick oder ein Klick auf den Edit Knopf öffnet den dazugehörigen Konfigurationsdialog. Folgende Einstellungen können hier konfiguriert werden:

Time propagation: definiert die Parameter zur dynamischen Aktualisierung der linearen (Position & Geschwindigkeit) und angularen (Rotation) Raumfahrzeugzustände (Orientierung, Rotationsgeschwindigkeit). Hier können Sie die mathematischen integrations Methoden als Funktion des Schrittintervals auswählen. Der Eintrag "Orbit stabilisation" erlaubt die Einstellung der Bedingungen, unter welchen Orbiter von dynamischen- zu Bahnstörungsaktualisierungen wechselt. Für technische Details zum Schema der dynamischen Bewegungsberechnung welche in Orbiter zur Verfügung steht, siehe /Doc/Technotes/Dynamics/.

Vessel configuration: Verschiedene Raumfahrzeuge können in diesem Bereich eigene Optionen zur Darstellung oder des physikalischen Verhaltens haben.

Celestial body configuration: Parameter zur Einstellung spezifischer Eigenschaften verschiedener Planeten. Zur Zeit enthält dieser Bereich nur Optionen zur Einstellung der atmosphärischen Modelle einiger Planeten.

Debugging options: Verschiedene Einstellungen, einschliesslich wie Orbiter heruntergefahren wird, und die Option einzelne Zeitschritte zu forcieren, was hilfreich zur Fehlersuche oder Bahnberechnung sein kann.

Visual parameters: Dieser Bereich enthält erweiterte Optionen zur Darstellung und dem "load-on-demand" (Laden nach Bedarf) für planetare Texturen.

[edit] About

Der Bereich About enthält Versions- und "Build"-Informationen, so wie Links zu den Linzenzvereinbahrungen, Credits und der Orbiter Homepage und Forum.

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